Klappentext: Der unvergessliche Höhepunkt von Brandon Sandersons Steelheart-Trilogie!

Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen …

Spoilerfrei, für alle die, die noch am Überlegen sind, mit der Reihe zu beginnen und sich die Frage stellen: Lohnt es sich?

Ja!

Das Finale steht den vorhergegangenen Teilen in nichts nach.

Wer es jetzt noch etwas detaillierter möchte, (liest vielleicht meine Rezensionen zu Teil 1 und Teil 2) und/oder klickt auf:
Auch wenn es beinahe wie eine gebetsmühlenartige Wiederholung klingen mag: Ich kann nicht oft genug betonen, dass Sanderson sein Autorenhandwerk versteht.

»Calamity« ist (oberflächlich betrachtet) wieder einfach nur gute Unterhaltung. Ich habe mich keine einzige Seite lang gelangweilt, war versucht vorzublättern oder habe auch nur einen Satz gehabt, wo ich auch nur eine Augenbraue hochgezogen habe.

In sich ist die »Rächer-Trilogie« wunderbar schlüssig und nachvollziehbar. Es gibt keine Plotholes, keine Logiglöcher, keine überflüssigen Figuren, keine …

ACHTUNG SPOILER, da ich aber davon ausgehe, dass Leser, die bis hier hin lesen, Teil 1 und 2 kennen.

Der Schluss war mir persönlich ein wenig zu »Happy End« mäßig. Was aber wahrscheinlich eher ein Zugeständnis an die jugendliche Zielgruppe sein dürfte. Auch habe ich meine Probleme mit der »Multiversen-Theorie«. (Das es darauf hinauslaufen wird, ist spätestens ab Teil 2 klar.)
Sie wirkt auf mich oft als eine Art Entschuldigung, dafür, keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen zu müssen. (Wenn es in diesem Universum scheiße läuft, in einem der vielen Anderen bin ich wahrscheinlich ein ganz Lieber.)
Auch wenn das Sanderson nicht sagt.
Im Gegenteil.
Seine Botschaft ist, sich seinen Ängsten zu stellen, zu lernen sie zu akzeptieren und damit umzugehen.
Auch das in der Fantasy nichts Neues. Ebenso wenig, wie das Ende eines (literarisch/filmisch) apokalyptischen Szenarios, in dem festgestellt wird, dass Menschen nicht nur Raubtiere, Allesfresser und Monster sind. Es gibt auch immer ein paar, die lieben, die selbstlos anderen helfen …

Nein, Sanderson erfindet das Rad nicht neu. Muss er nicht und will er wahrscheinlich nicht.

Er erzählt saugute Geschichten.

Seine religiösen und philosophischen Betrachtungen, die mir bereits in der »Mistborn« Reihe aufgefallen sind, sind Fragen, über die man nachdenken kann, aber nicht muss.
Für mich stellt dieses kritische Hinterfragen von Religion und die Bewertung von gottgleichen Figuren die Würze des Ganzen innerhalb einer fantastischen Story dar.

Das alles ist in der Trilogie in ein wunderbar erfrischendes Setting verpackt. Großartig spannend und nachvollziehbar erzählt. Mit einer Prise Humor gewürzt und hat sogar mich alten Sack, trotz jugendlicher Protas, hervorragend unterhalten. Was auch dem Können Sandersons geschuldet ist, verdammt gute Action-Szenen zu schreiben. (Hier läuft das Kino im Kopf auf Hochtouren.)

Superhelden-Urban-Fantasy vom Feinsten. Man kann sich hervorragend unterhalten lassen und wenn man möchte, findet man genügend Tiefgang, um nach Abschluss der Trilogie über die oben angerissenen Fragen nachzudenken oder sich gar mit anderen auszutauschen.

Weiterhin 5 verdiente Sterne.

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