Es war einmal im Wilden Westen ...

Trailer

Hier draußen gibt es nicht nur Indianer und Cowboys.

Ghule, Zombies, Wendigos, Hexer und andere Diener des Bösen schwärmen über die Grenzlande aus und es mehren sich die Anzeichen für die bevorstehende Apokalypse.

Nur der adlige Vampir Louis Royaume und sein indianischer Gefährte der Gestaltwandler Geistwolf stellen sich gegen das drohende Unheil.

Die »Nighthunter«.

Selbst zwischen der Tag- und der Nachtwelt wandelnd, sind sie die letzte Hoffnung der Menschheit.

»Nighthunter« – die neue Serie. John Sinclair trifft Lassiter. Eine spannende Mischung aus Horror und Western, mit einem Hauch Fantasy. Garantiert ohne »Romance«!

Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und endet ohne Cliffhanger.

Quereinsteigen ist also möglich. Da die Geschichten aber auf einander aufbauen, macht es mehr Spaß, sie in der erschienenen Reihenfolge zu lesen.

Jeweils drei Ebooks erscheinen später als Sammelband im Taschenbuchformat.

Leserstimmen

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"Eine neue Herangehensweise an das Fantasy-Genre"

"Ein packender Schreibstil und ein hohes Erzähltempo sorgen dann dafür, das man beim Lesen kaum zum Luftholen kommt und dem wilden Treiben gebannt folgt. Es bleibt aber auch noch Raum für fein dosierten Humor, der den eher düsteren Grundtenor immer wieder auflockert."

"Lesenswerter gelungener Genre-Mix mit Horror-, Thriller-, Western- und Mystery-Elementen."

"Serkalows Genre-Mix ist ein Pageturner mit tollen Charakteren, Spannung, Fantasie und Action, der sehr gut unterhält und dabei auch noch richtig Spaß macht – nicht zuletzt weil der Humor hier nicht zu kurz kommt."

"Der Spannungsbogen kennt meist nur eine Richtung: Nach oben! Mit Witz, Charme, aber auch blutigem Horror gelang es Serkalow, mich in seine Serie zu ziehen und der Handlung atemlos zu folgen."

"Typische Pulpfiction, jedoch kein Trash."

Zusatzmaterial

Lt. Facebook-Zielgruppendefinition gibt es im deutschsprachigen Raum 694 080 Menschen, die »Weird West« in Kombination mit »Lesen« und »Ebook« als Interessengebiet nennen. (Update Sep. 2019. Facebook teilt mit, dass es diese Zielgruppe beim sog. "Targeting" nicht mehr berücksichtigt.)

Vielleicht bist Du ja einer davon, dann kannst Du im Folgenden schauen, ob Deine Ansichten, über das, was Du als »Weird West« verstehst, mit meinen übereinstimmen. So als ob Du bei mir zu Hause vor meinem Regal stehst, Dir die Bücher »Revolver Tarot«, »Deadlands«, »Skin Medicine«, das Tabletopspiel »Wild West Exodus« und ein paar »Jonah Hex« Comics anschaust und denkst: »Hey, der Kerl hat eigentlich einen ganz guten Geschmack.

Wenn Du jemand bist, der mit dem Begriff »Weird West« nix anfangen kann, dann erzähle ich Dir kurz, was es meiner Meinung nach bedeutet.

Kurz: Ein Revolvermann, der gleichzeitig ein Vampir ist, zieht mit seinem indianischen Freund, einem Schamanen und Gestaltwandler, durch den Wilden Westen und kämpft nicht nur gegen menschliche Banditen, sondern auch gegen Ghule, Zombies, Hexer, Dämonen ...

Ok. Ich gebe zu, das dies auch der Pitch meiner »Nighthunter« Serie ist. Als ich damit begann, diese zu konzeptionieren, war mir gar nicht bewusst, dass es dafür sogar eine Genre-Bezeichnung gibt.

Schauen wir uns die einfach mal an.

»Western«. Ist klar oder? Ich lege das übrigens tatsächlich sehr streng aus. Lt. Wikipedia: »Wesentliche Merkmale sind Handlungsort und Zeit: der westliche Teil des nordamerikanischen Kontinents während seiner Besiedlung durch die von Osten kommenden Siedler.«. Ich weiß, dass man mittlerweile auch etlichen anderen Geschichten, die an anderen Orten zu anderen Zeiten spielen, das Attribut verleiht. Darauf möchte ich hier aber nicht weiter eingehen.

»Weird« heißt so viel wie »verrückt« oder »verdreht«. Ich glaube, ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, diese ganze »Weird« Sache fing vor knapp hundert Jahren mit dem Magazin: »Weird Tales« an. (https://de.wikipedia.org/wiki/Weird_Tales) an.

Neben diversen Comic-Publikationen, die sich das »Weird« auch auf die Titelseite schrieben, tauchte der Begriff ca. 2001 plötzlich in der »großen« Literatur auf. 2001 waren nämlich für den Arthur C. Clarke Award, einen Preis, der eigentlich für Science Fiction gedacht ist, zwei Romane nominiert, die viele Leser als Fantasy betrachteten: Mary Gentles Ash (2000) und China Miévilles Perdido Street Station (2000). Perdido Street Station gewann den Preis. (https://www.tor-online.de/feature/buch/2018/03/eine-kurze-geschichte-der-fantasy-teil-11/)

»Perdido Street Station« wird dem sog. »New Weird« zugeordnet. Die New Weird ist äußerst schwer zu definieren. Ihre Wurzeln liegen in Miévilles Versuchen, seine eigenen Texte zu beschreiben – eine marxistische Subversion klassischer Fantasy-Stereotypen, die größtenteils gut innerhalb der geläufigen Fantasy-Strukturen funktionierte. (https://www.tor-online.de/feature/buch/2018/03/eine-kurze-geschichte-der-fantasy-teil-11/)

Einvernehmen besteht bei den New Weird darin, dass Literatur das Genre, in dem sie sich aufhält, transzendieren sollte, und dass es deswegen nicht nur akzeptabel, sondern sogar wünschenswert sei, wenn Autoren die Grenzen zwischen Genres in ihren Texten verwischen. Viele Texte, die man als „New Weird“ bezeichnen könnte, enthalten demzufolge Elemente aus mehreren Genres, speziell der Science Fiction, der Fantasy und des Horrors, wobei deren Gewichtung bei den einzelnen Autoren variiert. (https://de.wikipedia.org/wiki/New_Weird)

Das war jetzt ganz schön theoretisch oder? Aber ich denke, ihr merkt schon, dass eigentlich wesentlichste Element des »Weird« ist:

Freiheit!

Grenzüberschreitungen. Das Vermischen von Genres.

Kritiker der New Weird merken an, dass die Grenzen zwischen Genres durchaus ihre Gründe hätten, und dass die traditionellen Genre-Unterscheidungen darauf beruhen, welche Typen von Ideen sich in einem Text am besten verbinden lassen. (https://de.wikipedia.org/wiki/New_Weird)

Und ich glaube, da besteht auch das größte Problem, vor allem im deutschsprachigen Raum. Ich selbst stieß auf das Genre ja zunächst auch »nur« als Leser. Ich liebe »Perdido Street Station« wegen genau der Faktoren, die andere ablehnen. Die grenzenlose Vermischung von Stilmitteln und Genres. Dort gibt es Dampfmaschinen, Lochkartencomputer, Magie, seltsame Wesen, Steinsschlossgewehre, mittelalterliche Stadtstrukturen und kafkaeske Bürokratie und Eisenbahnen ...

Als ich vor Jahren »Skin Medicine« von Tim Curran laß, hielt ich zum ersten Mal ein Buch in der Hand, dass Western mit Horror mischte. Das fand ich so grandios, dass ich danach zu jedem Werk griff, dass auch nur halbwegs andeutete, in diese Richtung zu gehen.

Da waren einige mittelmäßige Ausrutscher dabei, aber auch einige sehr gute Bücher. Das größte Problem war allerdings, dass das Genre sich im deutschsprachigen Raum offensichtlich nicht so gut verkaufte. Alle Bücher, die z.B. als Reihen geplant waren, kamen in Deutschland über den ersten Band nicht hinaus. Etliche, die ich im anglo-amerikanischen Sprachraum entdeckte, erschienen erst gar nicht. Das gleiche Elend begegnete mir übrigens auch auf dem Comic-Markt und im Film sieht es noch dünner aus.

Es scheint, als ob gerade deutsche Leser eher zu den Menschen gehören, die in den traditionellen Genre-Unterscheidungen nicht nur einen Sinn, sondern sogar eine Art Pflicht sehen.

Vielleicht, weil es ihnen Sicherheit bietet. Ihnen das Gefühl gibt, dass sie vor unangenehmen Überraschungen gefeit sind. Wenn sie schon für ein Hardcover 25€ ausgeben, wollen sie das Risiko so gering wie möglich halten, dass sich das Buch als eine Enttäuschung herausstellt.

Nun, als Selfpublisher habe ich zwei Vorteile:

Der Preis. Ich kann anders kalkulieren als ein Verlag und einen Einstiegsband durchaus für 0,99€ auf den Markt bringen. Ich denke, ihr gebt mir recht, dass auch ihr hier eher bereit wäret, ein Risiko einzugehen.

Dies bringt für mich auf der anderen Seite die große Freiheit mit. Ich kann das »weird« nach meinem Verständnis voll ausreizen.

Also kam ich schlicht an den Punkt, der bereits etliche meiner Kollegen_Innen, nach eigenen Aussagen) dazu brachte, Autor zu werden. Ich musste, die Geschichten, die ich lesen will, selbst schreiben.

Und wenn ich damit neben den oben genannten 694 080 Menschen noch ein paar mehr ansprechen und für diese Art von »verrückten« Geschichten begeistern kann ...

Stephen King hat mal gesagt, er hofft, dass seine Leser beim Lesen, genauso viel Spaß haben, wie er beim Schreiben. Das wäre ihm Lohn genug.

Da hat er recht, der Stephen!

In diesem Sinne,ich hoffe, ihr habt Spaß mit meinen beiden Nachtjägern auf ihrem Weg durch den Weird Westen.

Euer

Anton Serkalow